Atemtechniken
Rund um den Atem
Wissen Sie, dass....
- Sie mit einem ganz langsamen, tiefen Atemzug 6 bis 10 x mehr Luft einnehmen als mit einem ganz normalen flachen?
- unser Gehirn 80% des eingeatmeten Sauerstoffs verbraucht ?
- das Zwerchfell der größte Muskel des Körper ist?
- 70% aller Abfallstoffe des Körpers über den Atem ausgeschieden werden? Weitere 20% über die Haut und nur 10% über den Verdauungstrakt
Unser Atem kann sehr große Energien freisetzen und auf körperlicher, seelischer Ebene sehr viel bewirken. Deshalb eröffnet die richtige Atemschulung eine Menge an Möglichkeiten. Stimmungen, Gedanken und Gedankenmuster wandeln sich.
Bei den hier beschriebenen Atemtechniken handelt es sich um einfache, grundlegende Atemtechniken, deren Wirkungen bei regelmäßger Anwendung sehr rasch zu spüren sind. Fortgeschrittene Atemtechniken lernen Sie am Besten in einer Yogastunde von einem ausgebildeten Yogalehrer.
Für alle angeführten Atemtechniken gilt:
- Machen Sie die Übungen ohne Übertreibung und zwingen Sie sich zu nichts. Wichtig ist die richtige "geistige" Haltung.
- Sollten bei einer Übung Ängste oder Unbehagen auftreten brechen Sie die Übung gleich wieder ab.
- Nach einer Mahlzeit keine Atemübungen machen
- Kleiden Sie sich bequem
- Haben Sie das Bedürfnis während einer Atemübung schneller, tiefer zu atmen, dann geben Sie diesem Bedüfnis nach.
- Beste Übungszeit: morgens gleich nach dem Aufstehen und abends
- Wo sollen Sie üben? Wählen Sie einen Platz, an dem Sie sich wohl fühlen und ungestört sind. Dieser kann natürlich auch in der Natur sein.
All diese Techniken ersetzen keine Arzt oder Therapeuten.
Kontraindikation:
Bei einer Lungenkrankheit befragen Sie bitte den behandelnden Arzt, bevor Sie mit den Übungen beginnen